
NoFear13
Koira
am 01. April 2025 unter Abenteuer, Casual, Review, Test abgelegtDer Spieler schlüpft in die Rolle einer kleinen Figur, die in völliger Dunkelheit an einem unbekannten Ort erwacht. Während der Erkundung der Umgebung stößt man auf einen Hund, der in einer Schlingfalle gefangen ist. Nachdem man ihn befreit und langsam sein Vertrauen gewinnt, bringt er einem erste neue Fähigkeiten bei. Mit diesen Fähigkeiten löst man die ersten Umgebungsrätsel und baut nach und nach eine Freundschaft mit dem kleinen Hund auf. Im Verlauf des Spiels lernt man ständig neue Fertigkeiten, die dem Abenteuer ein wenig Abwechslung verleihen. Zudem bietet das Spiel einige Möglichkeiten, um mit dem neuen Begleiter zu interagieren. Es gibt einige einzigartige Abschnitte, die durch spezielle Spielmechaniken hervorstechen. Insgesamt ist das Spiel jedoch recht simpel gehalten und bietet eher leichte Unterhaltung. Lediglich die Stealth-Passagen können etwas nervig sein, obwohl sie relativ einfach zu meistern sind. Die Grafik präsentiert sich in einem simplen 2D-Comic-Stil ohne besondere Höhepunkte. Zwar sind die Umgebungen teilweise ansprechend gestaltet, jedoch fehlt der „Wow-Effekt“. Das Gleiche gilt für den Sound: Eine nette Hintergrundmusik ist vorhanden, die Soundeffekte hingegen sind sehr einfach gehalten. Hier hätten stärkere Akzente das Spiel intensiver machen können.
Das Spiel verzichtet zudem auf Sprachausgabe und erzählt die Geschichte ausschließlich in Bildform. Dies mindert jedoch weder die Spannung noch die emotionale Wirkung der Handlung. Die Steuerung ist insgesamt in Ordnung, jedoch ist die Empfehlung, einen Controller zu verwenden, überflüssig. Auch diese bleibt äußerst simpel, und der Maus-Support beschränkt sich ausschließlich auf das Menü. Steuerungselemente können nicht auf die Maus übertragen werden. Leider hinterlässt das gesamte Spiel den Eindruck eines kleinen Indie-Projekts, das möglicherweise mit einer simplen Game-Maker-Software entwickelt wurde. Vom renommierten Studio Don’t Nod stammt lediglich der Publisher-Name, weshalb das Spiel strenggenommen nicht mehr als Indie-Titel bewertet werden kann. Der Preis ist für das Spiel zwar akzeptabel, aber nicht ideal. Für eine Marke wie Don’t Nod hätte man mehr erwarten können, was den Preis durchaus gerechtfertigter gemacht hätte. Nach etwa 4 Stunden ist das Spiel abgeschlossen. Es bietet eine schöne Geschichte, die sich besonders für Casual-Gamer eignet. Wer ein unkompliziertes Abenteuer sucht, das auch für Kinder geeignet ist, kann bei einem Sale bedenkenlos zugreifen.
Pluspunkte | Minuspunkte |
+ Emotional + Story + simple + Hund + keine Katzen |
– simple Grafik + Sound – kein Indie-Titel – für großen Publisher etwas schwach – schwarze Balken in Zwischensequenzen – Maussupport nur im Menü – Sammelobjekte in Form von Hüten – kein freies Speichern – Stealth |
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